Die Fashion Week geschwänzt

Während ich diese Woche eigentlich wie zahlreiche Modebegeisterte nach Berlin pilgern wollte, wurde mir knallhart ein Strich durch die Rechnung gemacht. Statt Fashion Week gab es Bauchschmerzen vom Feinsten und ich verbrachte den Dienstag Morgen anstatt mit Gepäck im Zug lieber im Bett mit Wärmflasche. Meine Laune war dahin und ich durfte meinen Koffer wieder auspacken.

Doch ein Fuchs wie ich plant natürlich voraus und deshalb habe ich am Montag bereits meine Fashion Week Outfits übergeworfen und bin bei Minusgraden vor die Kamera gehüpft. Am Anfang war ich noch voller Euphorie, die nach und nach vom Bibbern abgelöst wurde.

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Ich verbrachte die letzten Tage bei meinen Eltern, ging im Wald spazieren und fand endlich die Zeit zu lesen. Die sozialen Medien überflog ich nur, denn bei jedem einzelnen Foto aus der Hauptstadt und dem Anblick neuer Kollektionen hätte ich mich nur grün und blau geärgert. Meinem wohl zu gestressten Magen geht es inzwischen wieder besser und ich zelebriere das Ende der Fashion Week mit einem guten, selbstgemachten Schweinebraten mit Knödel. Schließlich muss das Bäuchlein trotz des Ärgernisses immer noch verwöhnt werden und muss einfach lernen, dass sich Stress beziehungsweise extreme Vorfreude manchmal einfach nicht vermeiden lässt.

Und da jedes negative Erlebnis doch irgendetwas Gutes hat, sehe ich es im Nachhinein nur noch als halb so schlimm. Schließlich konnte ich Zeit bei meiner Familie verbringen und stundenlange Spaziergänge im Wald machen – diese Kulisse ist Balsam für die Seele und reduziert den Stress wohl am besten.

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Mantel Strenesse (Alternative im Sale)

Strumpfhose H&M

Schuhe Wood Wood

Fotos: Paulina Lippert

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